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Gran
Cabrera:
Die Gran Cabrera Grundstücke von insgesamt 3.950
ha befinden sich auf drei großen silber- und goldhaltigen
epithermalen Systemen in Verbindung mit vulkanischen Einheiten nordwestlich
von Guadalajara (Mexiko). San José, Espada-La Deseada und
Las Caridades sind Gruppierungen reichhaltiger, historischer Silber/Gold-Minen
im historischen Hostotipaquillo Bergbaubezirk. Das Cabrera Megasystem
umfasst Stockwerke, Breccie-Erzkörper und große erzgangführende
Teilsysteme am Schnittpunkt der Sierra Madre und des Trans-Mexican
Volcanic Belt.
Auf den Grundstücken befinden sich mehr als fünfzehn
signifikante alte Edelmetallminen, in denen seit der Entdeckung
durch die spanischen Eroberer über einen Zeitraum von 350 Jahren
mit Unterbrechungen, hochwertiges Silber/Gold-Erze gefördert
wurde. Dazu gehören die Minen San José, Esperanza, Crestón,
Espada, Deseada, Paloma, Dura, Esmeralda, Burro, Concordia, Escondida,
Banco, Peralta, Caridad und Victoria.
Es gibt vier unmittelbare primäre Zielzonen
auf den Grundstücksgebieten: das Espada-Dura-Deseada-Esmeralda-Cluster;
das San José-Cluster (mit dem in einer tiefer liegenden Höhe
gegrabenen Velazquez-Schürfstollen) mit den Esperanza und Crestón
Minen; das Caridad Cluster, das die Minen Banco, Escondida, Concordia,
La Caridad, Victoria, Burro und Paloma einschließt, von denen
die beiden Letzteren entlang des Santiago-Flusses liegen, sowie
die vierte Zielzone rund um die Peralta Mine und ihrer benachbarten
Gebiete. Alle vier Bereiche zeigen Anzeichen von Schürf- und
Abbauarbeiten durch die Spanier, sowie Abbauarbeiten, die im frühen
20. Jahrhundert unter Beteiligung amerikanischer Unternehmen durchgeführt
wurden.
Das Espada-Deseada-Dura-Esmeralda-Cluster („Espada
Minen“) von alten Abbaustellen, stellt den westlichen Kernbereich
der Scherzone des Gran Cabrera Mega-Shear, die sich bekanntlich
über eine Länge von 15 km erstreckt. Laut Ingenieursgutachten
der amerikanischen Betreiber, die im frühen 20. Jahrhundert
kleine Gruben in drei der Minen aushoben, hatten die Espada Erzvorkommen
den größten Gold- und Silbergehalt im Gran Cabrera-Bezirk.
Die Minen, die in einer ausgedehnten brecciierten Scherzone in Eruptivgestein
liegen, sind Ziele für den Tagebau, wobei in Espada sogar eine
Breccia-Pipe bestehen könnte. Die Dura und Deseada Mineralisationen
liegen offenbar in großem, relativ reichem Stockwerksbau.
In diesem prospektiven Abbaugebiet schuf eine in den Adern und dem
Stockwerksbau tief greifende Metamorphose durch Quarz und kavernöse
Silica sehr festes verkieseltes Muttergestein, welches weder von
den spanischen Bergleuten noch von den Amerikanern im frühen
20. Jahrhundert gewinnbringend abgebaut und verarbeitet werden konnte.
Diese Zonen stellen ebenfalls unmittelbare Explorationsziele dar,
da moderne Bergbaumethoden mit dieser Art Erz fertig werden können.
Der beratende Geologe Kent Ausburn besuchte 1997 das
Gebiet, nahm einige Proben und zog den Schluss, dass „frühe
Indikationen für breite Zonen von für den Massenabbau
geeigneten Silber- und Goldmineralisationen an mehreren Orten verzeichnet
worden sind. Die viel versprechendsten Gebiete sind (u.a.) Espada-Deseada
und Dura“. Ausburn berichtete über Ergebnisse der Erzproben
von 0,41 g/t Au und 153,3 g/t Ag quer durch das Streichen bei der
Deseada Mine, und auf der oberen Ebene der Espada Mine ergaben zwölf
Proben, die auf einer Streichlänge von 425 m (keine Angabe
der Breite) genommen wurden, Gehalte von 0,55 g/t Au und 398,9 g/t
Ag. Bei der Dura Mine ergaben Oberflächenproben einer Stockwerkzone
auf etwa 150 mal 50 m durchschnittliche Werte von 0,29 g/t Au und
206 g/t Ag. Diese Ergebnisse zeigen die Erkundungswürdigkeit
der mineralisierten Zonen und rechtfertigen einen sofortigen Explorationsstart.
Der Velázquez Stollen der San José-Mine
ist 350 m lang und wurde zu Schürfzwecken in das umgebene Muttergestein
getrieben, um hochwertige Erzrollen bzw. „Shoots“ in
den größeren Mega-Scherzonen, Breccien und Stockwerken
abzubauen. Weiterhin ist es nicht bekannt, ob eine niederwertige
Mineralisation diese Querschläge schneidet, einfach deshalb,
weil keine Aufzeichnungen über Gesteinsproben des Liegenden
existieren und eine niederwertigere Mineralisation für die
Bergleute, die diese Zugänge schufen, nicht von Interesse gewesen
wären. Bei der San José Mine wurde ebenfalls ein weiterer
Stollen („Vida“) von 380 m Länge geschaffen, und
Villafana berichtete 1916 aus San José, dass Erzvorkommen
mit solchen Gehalten gefunden worden seien, dass sie durch Zyanidlaugung
hätten ausgebeutet werden können. Außerdem seien
in der Mine Erzbrocken von 100.000 t erschlossen, die einen Gehalt
von durchschnittlich 1,5 g/t Au und 500 g/t Ag besäßen.
Das erste Arbeitsprogramm auf den Gran Cabrera Grundstücken
wird eine erneute Zusammenstellung der Daten, geologische Kartierungen
und die Bestätigung oder Erweiterung früherer Channelproben
von wertvollen Metallmineralisationen in Adern, Stockwerksbau und
Breccien umfassen, um Mineralisationen von einem solchen Gehalt
zu lokalisieren, dass sie für den Tagebau geeignet sind. Sobald
die Zielgebiete abgesteckt sind, wird so rasch wie möglich
ein Bohrprogramm aufgestellt.
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